Sicherheitsarchitektur
und Zertifizierungsweg
VENDOR.Max ist ein Armstrong-Typ nichtlinearer elektrodynamischer Oszillator, der in einem kontrollierten entladungsresonanten Regime innerhalb der klassischen Maxwell–Lorentz-Elektrodynamik arbeitet. Seine verbrennungsfreie elektrodynamische Architektur kommt ohne Verbrennung, ohne rotierende mechanische Antriebskomponenten und ohne integrierte chemische Batteriebänke aus — drei der wesentlichen Gefahrenkategorien herkömmlicher Energiesysteme. Aktuelle Systeme sind auf TRL 5–6 validierte Prototypeneinheiten und noch nicht zertifiziert; die CE- und UL-Zertifizierung ist für die TRL 8-Phase (Fenster 2027–2028) vorgesehen.
Das Betriebsregime ist konstruktionsbedingt: Es existiert nur unter Resonanz-Synchronisationsbedingungen und klingt außerhalb dieser ab. Ein einmaliger Startimpuls — in der Größenordnung von 0,015 Wh über etwa 10–15 Sekunden — initiiert das Regime; der Startanschluss kehrt anschließend in einen inaktiven, stromlosen Zustand zurück und ist elektrisch von den Regimeknoten isoliert. Nach dem Trennen der Startquelle wird das Betriebsregime durch geregelte interne Umverteilung innerhalb der vollständigen Gerätegrenze aufrechterhalten: Die Rückführung der Sekundärwicklung führt Energie unter der Aufsicht des Battery Boundary Management System (BBMS) zu den Kondensatorknoten zurück, während der Austausch gespeicherter Energie vollständig in der Energiebilanz auf Grenzebene erfasst bleibt.
An der vollständigen Gerätegrenze schließt sich die Energiebilanz in jedem Betriebszustand: P_in,boundary = P_customer + P_losses + dE_stored/dt. Hier ist P_in,boundary eine Bilanzierungsreferenz an der vollständigen Gerätegrenze und keine topologische Aussage darüber, wie das Betriebsregime intern organisiert ist.
Die klassische Energieerhaltung gilt durchgehend. Die umgebende Luft wirkt als Wechselwirkungsmedium für den Entladungsprozess, nicht als Energiequelle.
Gefahr 01
Keine Verbrennung
Kein gespeicherter Kraftstoff, keine Verbrennungsreaktion, keine heißen Abgasflächen. Die Betriebstemperaturen sollen in Bereichen bleiben, die für industrielle Leistungselektronik typisch sind, vorbehaltlich der endgültigen Zertifizierung und der standortspezifischen Bedingungen. Dies trägt zu einem deutlich reduzierten Brandrisikoprofil gegenüber motorbasierten Systemen bei.
Gefahr 02
Keine rotierenden Maschinen
Die Architektur enthält keine rotierenden Baugruppen, Riemen oder beweglichen Teile. Mechanische Ausfallarten und Wartungsgefahren rotierender Ausrüstung entfallen architekturbedingt, während vorhersehbare elektronische Ausfallarten bestehen bleiben.
Gefahr 03
Keine integrierte chemische Batteriebank
Es wird keine integrierte chemische Batteriebank als primäre Lastversorgungsarchitektur verwendet. Folglich besteht im Normalbetrieb kein Pfad für thermisches Durchgehen von Lithium-Ionen-Zellen und keine Gefahr einer Säureexposition. WEEE- und RoHS-Anforderungen gelten in Standardform.
Weg zur Zertifizierung
Die Zertifizierung folgt der technologischen Reife — von der Prototypvalidierung bei TRL 5–6 über die Pilotvalidierung bei TRL 7 bis zur formalen Konformitätsbewertung bei TRL 8, wobei die CE-Kennzeichnung und die anwendbaren UL-Konformitätswege, einschließlich UL 508 wo zutreffend, für das Fenster 2027–2028 vorgesehen sind. Kernziele sind IEC 62368-1 (elektrische Sicherheit), EN 55011 / CISPR 11 und die Störfestigkeitsreihe IEC 61000-4 (EMV) sowie ISO 9001 / 50001 / 14001 (Qualität, Energie, Umwelt). Der Plan geht von einem bis zwei Konstruktions-Iterationszyklen als Standard für neuartige Technologie aus, mit paralleler Einbindung benannter Stellen in der EU und Nordamerika, um die Abhängigkeit von einem einzelnen Weg zu reduzieren.
Technische Sicherheitsdokumentation ist für qualifizierte Prüfer auf Anfrage über Kontakt verfügbar. Investorenunterlagen sind über das Investorenzimmer verfügbar.